Die reale Umgebung als digitale Arbeitsgrundlage
Beim 3D-Laserscanning tastet ein Laserstrahl sichtbare Objektoberflächen in einem dichten Raster ab. Aus den einzelnen 3D-Koordinaten entsteht eine Punktwolke, die Geometrie und räumliche Zusammenhänge vollständig dokumentiert. Farbaufnahmen können die Messdaten zusätzlich realitätsnah ergänzen.
Vermessung vor Ort
Die Zahl der Scannerstandpunkte richtet sich nach Objektgröße, Zugänglichkeit und gewünschter Detaillierung. Fassaden lassen sich häufig mit wenigen Positionen erfassen; komplexe Produktionsanlagen benötigen mehr Blickrichtungen. Fotos, Planunterlagen oder eine Begehung ermöglichen eine zuverlässige Aufwandseinschätzung.
Die einzelnen Scans werden anschließend registriert und bei Bedarf in ein vorhandenes Koordinatensystem überführt. Der reguläre Betrieb kann während vieler Messungen weiterlaufen.
Auswertung nach Ihrem Ziel
- Registrierte und bereinigte 3D-Punktwolken
- 2D-Grundrisse, Ansichten und Schnitte
- 3D-CAD- und BIM-Modelle
- Flächenmodelle und Soll-Ist-Vergleiche
- Dokumentation für Umbau, Bestand und Denkmalschutz
Typische Anwendungen
Bestandsaufnahme von Gebäuden und technischen Anlagen, Planung im Bestand, Kollisionsprüfung, Erfassung schwer zugänglicher Geometrien, Dokumentation historischer Substanz sowie Vermessung von Schiffsrümpfen und Innenräumen.
